Ein Linearschwingsieb ist ein Siebgerät, das mithilfe eines Vibrationsmotors lineare, hin- und hergehende Schwingungen auf der Sieboberfläche erzeugt. Dies ermöglicht eine effiziente Klassifizierung, Entfernung von Verunreinigungen oder Entwässerung von Materialien. Aufgrund seines stabilen Betriebs und seines hohen Durchsatzes wird es häufig in der großtechnischen Materialverarbeitung eingesetzt.
Spezifikationen für Rüttelsieb
Leistung: 300 kg/h
Die Größe des Bereichs mit Löchern: Länge 940 mm, Breite 370 mm [die oberen 440 mm zählen], Gesamtbreite 600 mm, Länge 1,3 Meter
Material: Edelstahlplatte 304
Die erste Netzschicht 8 mm
Die zweite Schicht 2,0 mm
Dicke 1,5 mm
Motor 0,12 kW Spannung: 380 V/3 Phasen/50 Hz
Der Futtereinlass befindet sich 60 cm über dem Boden (Einstellbereich +-8 cm). Maschinengewicht: 120 kg
Funktionsprinzip eines Linearschwingsiebs
Das Linearschwingsieb arbeitet mit zwei symmetrisch angeordneten Vibrationsmotoren. Diese Motoren rotieren mit gleicher Geschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung und erzeugen so eine kombinierte Kraft, die den Siebkasten in linearer Hin- und Herbewegung entlang des Materialflusses antreibt.
Das Material wird gleichmäßig durch die Zuführöffnung auf die Sieboberfläche aufgegeben.
Unter der Wirkung der linearen Schwingung bewegt sich das Material hüpfend auf der Sieboberfläche vorwärts.
Materialien mit einer Partikelgröße, die kleiner als die Siebmasche ist, fallen durch das Sieb (Unterkorn), während größere Partikel weiter vorwärts wandern und am Ende des Siebs ausgetragen werden (Überkorn). Damit ist der Siebvorgang abgeschlossen.
Hauptmerkmale des Linearschwingsiebs
Hoher Durchsatz: Die lineare Bewegung der Sieboberfläche fördert eine schnelle Vorwärtsbewegung des Materials und eignet sich daher für die Verarbeitung großer Materialmengen mit einer höheren Förderleistung als Kreisschwingsiebe.
Stabile Siebpräzision: Die gleichmäßige lineare Vibration sorgt für einen konstanten Kontakt zwischen Material und Siebgewebe. Dadurch werden Fehl- oder Übersiebungen reduziert und eine stabile Siebpräzision (normalerweise 1–600 Maschenweite) gewährleistet.
Einstellbare Vibrationsparameter: Amplitude und Vibrationsfrequenz lassen sich durch Austausch der Exzenterblöcke des Vibrationsmotors an unterschiedliche Materialeigenschaften (wie Viskosität, Partikelgröße) anpassen.
Vielfältige Sieboberflächenoptionen: Das Siebgewebe kann aus Metalldraht, Polyurethan oder Edelstahl bestehen und unterstützt ein mehrlagiges Design (1–5 Lagen), um eine mehrstufige Klassifizierung der Materialien gleichzeitig zu ermöglichen.
Typische Anwendungsszenarien für Linearschwingsiebe
Linearschwingsiebe werden häufig in Branchen eingesetzt, die großflächige und kontinuierliche Siebungen erfordern, insbesondere in:
Bergbau und Metallurgie: Sieben von zerkleinerten Erzen (wie Eisenerz, Kupfererz) und Trennen von Nutzmineralien von Gangart.
Baustoffe: Klassieren von Sand, Kies, Zement und Betonzuschlagstoffen, um sicherzustellen, dass die Partikelgröße den Baunormen entspricht.
Kohleindustrie: Entwässern, Entschlämmen oder Klassieren von Kohle, sauberer Kohle und Kohleschlamm.
Lebensmittel- und Chemieindustrie: Sieben von körnigen Materialien (wie Getreide, Düngemittel, Kunststoffpartikeln) zur Entfernung von Verunreinigungen oder zur Klassierung der Partikelgröße.