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Leiser Seitenbrecher für Spritzgießmaschinen

Modell: AT-180LS Brechkammer: 165 x 230 mm Brechkapazität: 10–15 kg/h Drehzahl: 30 U/min Motorleistung: 1 PS/0,75 kW Maschinengröße: 560 x 420 x 1250 mm
beschreibung
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Leiser Seitenbrecher für Spritzgießmaschinen

Leiser Seitenbrecher für Spritzgießmaschinen – Einführung
Der leise Seitenbrecher für Spritzgießmaschinen zerkleinert Anguss und Abfälle aus dem Spritzgießprozess. Er wird üblicherweise neben der Maschine installiert, um ein zeitnahes Recycling und eine schnelle Entsorgung zu gewährleisten.
Merkmale des leisen Seitenbrechers für Spritzgießmaschinen
Geräuscharm: Dank der langsamen Drehzahl oder spezieller Schalldämmung, beispielsweise einer doppellagigen Edelstahlisolierung, arbeitet die Maschine geräuscharm und minimiert so Störungen der Produktionsumgebung.
Hervorragende Zerkleinerungsleistung: Optimierte Rotor- und Messerkonstruktionen, wie beispielsweise gestufte Rotormesser und SKD-11-Messer, erhöhen die gestufte Messeranordnung deutlich die Schneidleistung und zerkleinern Abfälle in gleichmäßige Partikel.
Sicherer und reibungsloser Betrieb: Die Maschine ist mit verschiedenen Sicherheitsfunktionen wie Endschaltern und Überlastschutz ausgestattet. Der axiale Kettenradantrieb reduziert den Lagerverschleiß und gewährleistet einen reibungslosen und zuverlässigen Betrieb.
Einfache Bedienung und Wartung: Die leicht abnehmbare Struktur und das abnehmbare Sieb erleichtern Reinigung, Farbwechsel und Wartung und machen Installation, Reinigung und Wartung einfach. Kostenersparnis: Abfallmaterialien können sofort zerkleinert und recycelt und mit neuen Materialien gemischt werden. Dadurch sparen Spritzgussfabriken Geld bei den Rohstoffen und reduzieren die Lagerhaltung und den Umsatz von Angussmaterialien.
Seitenschleifmaschine mit langsamer Spritzgussmaschine
Das Kernprinzip eines geräuscharmen Seitenbrechers für Spritzgießmaschinen besteht darin, Angussmaterial und Kunststoffabfälle der Spritzgießmaschine durch langsame, stabile mechanische Scher-/Extrusionsbewegungen in gleichmäßige Partikel zu zerkleinern. Die Konstruktion gewährleistet zudem einen geräuscharmen Betrieb. Der Prozess lässt sich in vier Hauptschritte unterteilen: Zuführen – Zerkleinern – Trennen – Austragen. Jeder Schritt ist darauf ausgelegt, die beiden Ziele „leise“ und „effizient“ zu erreichen:
Kernablauf (am Beispiel des gängigen Scherverfahrens mit niedriger Geschwindigkeit)
1. Zuführen: Gezieltes Zuführen zur Vermeidung von Materialstaus
Angussmaterial (z. B. Angussreste) oder Kunststoffabfälle der Spritzgießmaschine werden manuell oder über ein einfaches Förderband (bei einigen Modellen verfügbar) in die Zuführöffnung des Brechers eingebracht.
Die Zuführöffnung ist typischerweise mit einer geneigten Führungsstruktur und viel Platz im Inneren ausgestattet, um Materialansammlungen und Verstopfungen zu vermeiden. Einige Modelle sind mit einer Vorpressvorrichtung (z. B. einem leichten Druckdeckel) ausgestattet, die unregelmäßige Materialien in den Brechbereich presst. Dies gewährleistet eine gleichmäßige Zuführung und reduziert den Aufpralllärm durch Materialaufprall.
2. Zerkleinerung: Niedriggeschwindigkeitsscheren/-extrudieren für geräuscharmes Zerkleinern (Kernprozess)
Der Hauptunterschied zu herkömmlichen Hochgeschwindigkeitsbrechern besteht darin, dass das Material nicht durch Hochgeschwindigkeitsaufprall zerkleinert wird. Stattdessen wird das Material durch langsames, drehmomentstarkes Scheren zerkleinert und so der Lärm an der Quelle reduziert. (Aufgrund der hohen Rotordrehzahl erzeugen Hochgeschwindigkeitsbrecher aufgrund von Luftreibung und Materialaufprall typischerweise einen Geräuschpegel von über 80 dB, während geräuscharme Modelle den Geräuschpegel unter 65 dB halten können.) Detaillierter Prozess:
Zusammenspiel der Kernkomponenten: Die Brechkammer enthält zwei Hauptkomponenten – stationäre Messer (feste Messer) und rotierende Messer (rotierende Messer, am Rotor montiert). Die feststehenden Messer sind an der Innenwand der Brechkammer befestigt, während die rotierenden Messer mit dem Rotor mit niedriger Drehzahl rotieren (typischerweise 180–300 U/min, deutlich niedriger als die 800–1500 U/min von Hochgeschwindigkeitsbrechern). Scher- und Zerkleinerungsprozess: Sobald das Material in die Brechkammer gelangt, erzeugen die rotierenden Rotormesser und die feststehenden Messer eine scherenartige Scherwirkung, die das Material allmählich zerschneidet und zerreißt. Für härtere Kunststoffteile (z. B. dickwandigen Schrott) sind einige Modelle mit Extrusionsnocken am Rotor ausgestattet, die mit der Innenwand der Brechkammer zusammenwirken und so die Zerkleinerung unterstützen. So wird sichergestellt, dass das Material auf die gewünschte Partikelgröße zerkleinert wird und ein Verrutschen oder Verklemmen der Messer verhindert wird.
Leise Konstruktion: Der Rotor verfügt über ein ausgewogenes Gegengewicht, um Vibrationen und Geräusche bei hoher Drehzahl zu reduzieren. Die Innenwand der Brechkammer ist üblicherweise mit schalldämmender Baumwolle oder einer doppellagigen Schallschutzkonstruktion aus Edelstahl beschichtet, um die während des Brechvorgangs entstehenden mechanischen Geräusche zusätzlich zu dämpfen.
3. Trennung: Sieben zur Gewährleistung einer gleichmäßigen Partikelgröße
Das zerkleinerte Material wird anschließend gesiebt (gefiltert), um eine gleichmäßige Partikelgröße zu gewährleisten und es anschließend mit neuem Material zur Wiederverwendung zu vermischen. Das Sieb befindet sich am Boden der Brechkammer, parallel zum Rotor. Das pulverisierte Material wird vom Rotor auf das Sieb geschleudert. Partikel, die die gewünschte Partikelgröße erreichen, passieren die Sieblöcher und fallen in den darunterliegenden Auffangbehälter/das Förderband. Größere Partikel, die die gewünschte Partikelgröße nicht erreichen, verbleiben in der Brechkammer und werden von den passiven und festen Messern weiter zerkleinert, bis sie die gewünschte Größe erreicht haben.
Das Sieb ist üblicherweise abnehmbar, sodass verschiedene Öffnungen (z. B. 10 mm, 15 mm) leicht ausgetauscht werden können, um den Recyclinganforderungen verschiedener Spritzgussprodukte gerecht zu werden.
4. Austrag: Stabile Ausbringung für einfacheres Recycling
Partikel, die das Sieb passieren, fallen durch die Austragsöffnung in den entsprechenden Auffangbehälter, die Absauganlage oder das Förderband und werden direkt zum Rohstoffmischsystem der Spritzgussmaschine transportiert (einige Modelle unterstützen „Sofortrecycling“). Dadurch entsteht ein geschlossener Kreislauf aus Spritzguss – Abfallzerkleinerung – Recycling und Wiederverwendung, wodurch Rohstoffabfälle reduziert werden. Die Austragsöffnung ist in der Regel mit einer geneigten Antiblockierstruktur ausgestattet, um Partikelansammlungen zu verhindern. Einige Modelle sind mit einem geräuscharmen Lüfter an der Austragsöffnung ausgestattet, der die Austragsöffnung unterstützt und gleichzeitig das Aufprallgeräusch der fallenden Partikel reduziert.

Anschlusszeichnung für langsam laufenden Brecher

Leiser Seitenbrecher für Spritzgießmaschinen – Anwendung
1. Sofortiges Zerkleinern und Recycling von Angussmaterial
Bei der Spritzgießproduktion fällt bei jedem Produkt Angussmaterial an (Formabfall wie Anschnitte, Angusskanäle und Angüsse, der 5–20 % des gesamten Rohstoffvolumens ausmacht). Traditionell muss Angussmaterial gesammelt und zu einer Zerkleinerungsanlage transportiert werden. Dies verursacht nicht nur Transportkosten, sondern kann auch die Recyclingquote aufgrund von Feuchtigkeit und Verunreinigungen verringern. Der leise Vor-Ort-Zerkleinerer kann direkt neben der Spritzgießmaschine (in der Regel 1–3 Meter entfernt) installiert werden. Nach dem Entfernen des Angussmaterials aus der Spritzgießmaschine kann es ohne weitere Handhabung direkt in den Zerkleinerer eingebracht werden. Die zerkleinerten Partikel (typischerweise 5–20 mm groß, über ein Sieb einstellbar) können auf zwei Arten wiederverwendet werden:
Direkte Wiederverwendung: Die zerkleinerten Partikel werden über eine Saugmaschine direkt in den Trichter der Spritzgießmaschine zurückgeführt und proportional (typischerweise 10–30 %, je nach Produktanforderungen) mit frischem Material vermischt. Dadurch entsteht ein geschlossener Kreislauf aus Produktion, Zerkleinerung und Wiederverwendung, ohne dass zusätzlicher Transport oder Lagerung erforderlich ist.
Vorübergehende Wiederverwendung: Die zerkleinerten Partikel fallen zur vorübergehenden Lagerung in ein Auffanggefäß. Sobald sich eine bestimmte Menge angesammelt hat, werden sie mit frischem Material vermischt. Dieses Verfahren eignet sich für Produkte, die eine hohe Rohstoffreinheit erfordern (wie lebensmittelechte Kunststoffteile und transparente Teile).
Typische Anwendungen sind: Kunststoffteile für Haushaltsgeräte (wie Waschmaschinenverkleidungen und Klimaanlagengehäuse), Gegenstände des täglichen Bedarfs (wie Plastikbecher und Aufbewahrungsboxen) und Kleinteile für Kraftfahrzeuge (wie Clips und Kabelbaumbefestigungen).
2. Zerkleinern und Recyceln von Spritzgussfehlern/Versuchsformabfällen
Beim Spritzgießen entstehen zwangsläufig fehlerhafte Produkte (wie fehlendes Material, Gratbildung und verformte Teile) oder Versuchsformabfälle (Teststücke, die bei Produktversuchen in der Regel in kleinen Chargen, aber mit hohen Rohstoffkosten hergestellt werden). Diese Art von Abfällen ist groß (z. B. komplette Gerätegehäuse) und daher für herkömmliche kleine Brecher schwer zu verarbeiten. Leise On-Press-Brecher (insbesondere solche mit einer Einfüllöffnung ≥ 200 mm) können die Abfälle jedoch direkt zerkleinern, wodurch die mit großen Abfallmengen verbundenen Lagerplatzprobleme vermieden werden. Beispielsweise können Abfälle, die bei Versuchsformen für Autostoßfänger (bis zu 1–2 Meter Länge) anfallen, mit einem leisen Brecher mit großer Einfüllöffnung abschnittsweise zerkleinert werden. Die zerkleinerten Partikel können dann für die Herstellung nicht-äußerer Teile (wie z. B. Verstärkungsrippen im Stoßfänger) wiederverwendet werden, was die Kosten für Versuchsformen erheblich senkt.
3. „Crushing as you go“ für die kontinuierliche Kleinserienproduktion
Manche Spritzgießereien nutzen ein Mehrmaschinen-Kleinserien-Produktionsmodell (z. B. die gleichzeitige Produktion von Steckverbindern und Verbindungselementen unterschiedlicher Spezifikationen). Jedes Produkt enthält zwar eine geringe Menge Angussmaterial, aber eine große Materialvielfalt. Zentralisiertes Zerkleinern kann leicht zu Farbvermischungen bzw. Materialvermischungen führen (z. B. rotes Angussmaterial vermischt mit weißen Partikeln). Geräuscharme On-Press-Crusher können entweder für eine oder zwei nebeneinander liegende Spritzgießmaschinen eingesetzt werden. Sie zerkleinern Angussmaterial unterschiedlicher Farben und Materialien einzeln, um das Risiko einer Materialvermischung zu vermeiden. Dies eignet sich besonders für Anwendungen, die eine hohe Materialreinheit erfordern, wie z. B. elektronische Kunststoffteile (z. B. Steckverbinder und Klemmen) und medizinische Verbrauchsmaterialien (z. B. Einweg-Kunststoffzubehör, bei dem Kreuzkontaminationen entscheidend sind).
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